Back for good und Isabell Werth – nach Disqualifikation nächster Anlauf für Louisdor Preis Finalteilnahme in Guxhagen-Dörnhagen
Back for good – nach Disqualifikation nächster Anlauf für Louisdor Preis Teilnahme
Isabell Werth und Back for Good auf dem Anakenenhof in Pinneberg. Foto: Instagram Von Hamminkeln über Guxhagen-Dörnhagen nach Frankfurt? So zumindest wohl die Rechnung von Isabell Werth. Der Sieg von Pinneberg in der Qualifikation für das Finale zum Louisdor Preis war der Olympiasiegerin mit Back for Good aberkannt worden. Hintergrund: Um ein Pferd in einer Qualifikationsprüfung für die Nachwuchsserie für Grand Prix-Pferde an den Start bringen zu können, muss es eine Platzierung in einer S-Dressur aufweisen. Dieses Kleingedruckte hatte Juristin Werth oder die für Nennungen im Stall Werth zuständige Person wohl überlesen. Deshalb war dem großrahmigen Fuchswallach sein klarer Sieg auf dem Anakenenhof im Nachhinein aberkannt worden.
Notwendige S-Platzierung im zweiten Versuch
Am 26. September hat nun Isabell Werths Bereiter Niklaas Feilzer den DSP-Wallach in Hamminkeln in einem Prix St. Georges geritten. 66,14 Prozent, misslungene fliegende Galoppwechsel zu fünf Sprüngen. Das reichte noch nicht. Aber: qualifiziert für die Intermédiaire I.
Am kommenden Tag stand dann diese Prüfung auf dem Programm. Es gab keinen groben Lektionsfehler und Feilzer konnte die Intermédiaire I mit 71,27 Prozent für sich entscheiden. Damit erfüllt der Ben Benicio-Sohn (Z.: Uwe Ogonowski) nun formal die Kriterien, um in einer Qualifikationsprüfung für den Louisdor Preis an den Start gehen zu können.
Am kommenden Wochenende bietet sich die letzte Gelegenheit, einen Startplatz in der Frankfurter Festhalle zu ergattern: In Guxhagen-Dörnhagen finden die letzten Qualifikationen nicht nur für junge Grand Prix-Pferde, sondern auch für den Nürnberger Burg-Pokal statt. Die Teilnehmerfelder sind umfangreich.
Zuerst hatte Dressursport Kim über die Nennung von Back for Good berichtet.