Global Champions Tour Wien: Wertvollstes Samstagsspringe an Katrin Eckermann und Chao Lee, Sophie Hinners Vierte

Global Champions Tour Wien: Katrin Eckermann deklassiert das Feld am Samstag

Springen
Unschlagbar vor dem Schloss Schönbrunn in Wien: Katrin Eckermann und Chao Lee. Foto: LGCT Unschlagbar vor dem Schloss Schönbrunn in Wien: Katrin Eckermann und Chao Lee. Foto: LGCT
Katrin Eckermann siegt im wichtigsten Springen am Samstag bei der Global Champions Tour in Wien. Sophie Hinners wird Vierte und Brianne Beerbaum sorgt für einen deutschen Sieg.

Im Sattel der von ihrem Vater gezogenen ehemaligen Jungpferde-Weltmeisterin Chao Lee war Katrin Eckermann vor dem Schloss Schönbrunn in Wien nicht zu schlagen. 15 Pferde hatten es in das Stechen des wichtigsten Springens am Samstag bei der Etappe der Global Champions Tour in Wien geschafft. Beinahe hätte es einen österreichischen Heimsieg gegeben: Katharina Romberg steuerte Cuma schnell über den Stechparcours – doch eine Stange wollte bei diesem Tempo nicht in der Auflage bleiben. Mit 36,69 Sekunden lieferte die Lokalmatadorin den zweitschnellsten Ritt. Interessant: Sowohl Chao Lee als auch Cuma stammen von Comme il faut ab.


Schnell, schneller, Chao Lee…


Katrin Eckermann und Chao Lee waren schlussendlich 27 Hundertstelsekunden schneller unterwegs – und das ohne Abwurf. Wie schnell die Siegeszeit, die dem Paar ein Preisgeld von 14.200 Euro in diesem 1,50 Meter-Springen sicherte, tatsächlich war, zeigte sich im Verlauf des Stechens.


Platz zwei ging nach Belgien an Nathan Budd und den neunjährigen Zangersheider Wallach Ely des Rosiers Z v. Emerald. Das belgische Paar war wie Eckermann fehlerfrei – was noch sechs weiteren Paaren gelang – aber mehr als eine Sekunde langsamer (0/37,76). Dahinter ging es dann aber enger zu. Platz drei ging an eine weitere Belgierin, Gudrun Patteet mit Baron v. Bamako de Muze (0/37,89). Die beiden waren damit fünf Hundertstelsekunden schneller als Mannschaftsweltmeisterin Sophie Hinners. Sie hatte die bewährte Kannan-Tochter Iron Dames Kaleni Jo in Wien an den Start gebracht (0/37,94). Unter den vier weiteren Nullern im Stechen war auch ein Paar, das sich noch nicht so lange kennt: Der Ire Denis Lynch ritt den von Gerrit Nieberg übernommenen Ping Pong van den Lentamel auf Rang acht.


Am Vormittag hatte es in einem CSI2*-Springen einen deutschen Sieg gegeben. Brianne Beerbaum hatte den Holsteiner Zenzero v. Zuccero an die Spitze eines 51-köpfigen Starterfeldes geritten.


Ergebnisse aus Wien


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