PZV Rheinland-Pfalz-Saar räumt beim Bundesjungzüchterwettbewerb ab

Deutschlands Pferdeexperten der Zukunft kommen aus Rheinland-Pfalz-Saar

Zucht
Das Oldenburger Pferdezentrum in Vechta war am vergangenen Wochenende Schauplatz des Bundesjungzüchterwettbewerbs, also sozusagen der Deutschen Meisterschaften der Pferdeexperten von Morgen. Die werden in fünf Teildisziplinen und zwei Altersklassen ausgetragen. Sieger auf ganzer Linie: der PZV Rheinland-Pfalz-Saar.

In fünf Disziplinen müssen die Jungzüchter der Altersklassen 14 bis 18 und 19 bis 25 Jahre ihre Pferdekenntnisse beim Bundesjungzüchterwettbewerb unter Beweis stellen: Theorie, Exterieurbeurteilung, Bewertung von Freilaufen und Freispringen sowie dem aktiven Vormustern zugeloster Pferde. Gerichtet wurde die Prüfung von Neel Heinrich Schoof, Georgia Schulze Lefert, Josef Freese, Carolin Kathmann, Matthias Wandschneider und Joelle Mihm.


Kleiner Verband, aber Oho-Pferdekenner


Der Hannoveraner Verband ist mit gut 12.400 eingetragenen Zuchtstuten in 2025 gut 20 mal so groß wie der Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar (620 Stuten), aber beim Bundesjungzüchterwettbewerb 2026 haben die Rheinland-Pfalz-Saarländer keinen Zweifel daran aufkommen lassen, wo die Pferdeexperten von Morgen zuhause sind.


Sie sicherten sich den Gesamtsieg über beide Altersklassen vor den Gastgebern vom Oldenburger Verband auf Rang zwei und dem Hannoveraner Verband an dritter Stelle, holten dann auch noch den Mannschaftssieg in der Altersklasse I (14 bis 18) sowie die vorderen Plätze in den Einzelwertungen.


Einzelerfolge


In der Altersklasse I gab es dank der neuen Championesse Franziska Pohl und Marie Borsbach auf dem Silberrang sogar einen RPS-Doppelerfolg. Dritter wurde hier Hannes Morten Buchholz im gelben Sweatshirt der Hannoveraner.


Die Rheinland-Pfalz-Saar-Siegerin bei den 19- bis 25-Jährigen hieß Michelle Guth und ließ Henrikje Doose vom Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt hinter sich. Über Rang drei konnte sich Tim Biber vom Bayerischen Zuchtverband für Kleinpferde und Spezialrassen freuen.


Guth, Doose und Biber waren es auch, die das altersübergreifende Ranking in dieser Reihenfolge dominierten.


Mannschaftswertungen nach Alter


In der AK I waren die Youngster aus Rheinland-Pfalz-Saar wie erwähnt nicht zu schlagen. Die Hannoveraner sicherten sich den zweiten Platz vor den Oldenburgern.


Die einzige Wertung, in der das Team RPS „nur“ Rang zwei belegte, war bei den Mannschaften der AK II. Hier setzte sich der Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt an die Spitze. Die Bronzemedaille ging an Tim Bibers Bayerischen Zuchtverband für Kleinpferde und Spezialrassen.


 


Ähnliche Beiträge

Landgestüt Celle trauert um Lord Charmeur
Landgestüt Celle trauert um Lord Charmeur Zum Artikel
Trauriger Tag auf Gut Elmarshausen – Tambour lebt nicht mehr
Trauriger Tag auf Gut Elmarshausen – Tambour lebt nicht mehr Zum Artikel
Statement der FN zum Thema Bundeschampionate
Statement der FN zum Thema Bundeschampionate Zum Artikel
WP Wehrmann Publishing