Die FEI Weltranglisten im April 2026
FEI-Rankings: Laudrup-Dufour Nummer eins der Welt, Vogel drittbester Springreiter
Cathrine Laudrup-Dufour und Freestyle. Foto: sportfotos-lafrentz.de Springen
Richard Vogel ist so häufig siegreich und top platziert, dass die Kollegen von Reitturniere.de heute am 1. April schon eine Meldung gepostet haben, sie würden fortan nur noch eine Sammelmeldung aller Erfolge des 29-Jährigen am Ende des Monats herausgeben. Dank all seiner Schleifen konnte sich der Württemberger auf der Weltrangliste nun an die dritte Stelle vorarbeiten und ließ damit den dreifachen Olympiasieger Ben Maher hinter sich.
Spitzenreiter im Parcours ist nach wie vor Scott Brash (GBR) gefolgt von Wellington-Sieger Kent Farrington.
Hinter dem Quartett an der Spitze konnte Mannschaftseuropameister Gilles Thomas (BEL) seinen fünften Platz halten. Mit 14 Nullfehlerrunden in Folge auf Dynastie de Beaufour hat sich Frankreichs Nina Mallevaey ihren Sprung von Rang sieben auf sechs redlich verdient. Siebter ist der nun der Ire Shane Sweetnam (vorher Neunter), gefolgt von Julien Epaillard (FRA), der Rang acht halten konnte.
Der Pariser Olympiasieger Christian Kukuk war Sechster und ist nun Neunter. Komplettiert werden die Top Ten von Laura Kraut (USA), die zuvor noch Elfte war.
Weitere Deutsche unter den Top 50
Außer Vogel und Kukuk haben es drei deutsche Springreiter unter die besten 50 der Welt geschafft bzw. sich dort gehalten:
24. (vorher 25.) Daniel Deußer
27. (22.) Sophie Hinners
42. (31.) Christian Ahlmann
Dressur
Cathrine Laudrup-Dufour hat die Führung der Weltrangliste zurückerobert. Sie ist die einzige dänische Reiterin, die das jemals geschafft hat – allerdings nicht zum ersten Mal. Von Februar bis Mai 2025 war sie schon einmal die Nummer eins auf dem Viereck. Besonders bemerkenswert: Im Vormonat lag sie noch auf Rang 25. Der große Sprung erklärt sich durch die Art der Punktermittlung. Es fließen stets die Ergebnisse eines ganzen Jahres in die Rechnung ein.
Die vorherige Nummer eins, Doppel-Europameister und Aachen-Sieger Justin Verboomen ist Zweiter, gefolgt von Isabell Werth, die ebenfalls einen Rang eingebüßt hat.
Ebenso erging es den beiden Britinnen Charlotte Fry und Becky Moody, die nun Vierte und Fünfte sind.
Um zwei Plätze verbessern konnten sich hingegen Norwegens Isabel Freese. Von Rang acht sprang sie auf sechs.
Patrik Kittel (SWE) war Fünfter und ist nun Siebter. Belgiens zweite Weltcup-Saisonsiegerin Larissa Pauluis war Sechste und ist nun Achte. Auch die Schwedin Maria von Essen hat zwei Plätze verloren und ist nun Neunte.
Raphael Netz konnte sich hingegen auf Rang zehn behaupten.
Die Freude bei Cathrine Laudrup-Dufour war groß, vor allem weil ihre neue Position zeigt, welch gutes Team sie und ihre Topstute Freestyle inzwischen sind:
„Ich bin überglücklich über Freestyles jüngste Leistungen. Es war fantastisch zu spüren, wie unsere Partnerschaft in den letzten Monaten gewachsen ist. Ich fühle mich jetzt wirklich wie eine Einheit mit ihr, und in Frankfurt und Herning waren es die besten Ritte meines Lebens. Prüfungen, die ich nie vergessen werde, und Prüfungen, zwischen denen ich normalerweise Jahre erwartet hätte. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass Free und ich zu echten Seelenverwandten werden und wenn wir zusammen tanzen, ist es auf einem höheren Niveau. Ich bin meinem gesamten Team sehr dankbar für die großartige Unterstützung.“
Weitere Deutsche unter den Top 50
15. (vorher 13.) Katharina Hemmer
19. (105.) Jessica von Bredow-Werndl
20. (21.) Frederic Wandres
28. (26.) Moritz Treffinger
29. (27.) Ingrid Klimke
42. (43.) Svenja Kämper-Meyer
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