Krönender Abschluss des Turnierwochenendes von Ocala, das Bundestrainer Otto Becker wohl so schnell nicht vergisst, war heute der CSI2* Grand Prix. 27 Paare standen auf der Starterliste des 1,45 Meter-Springens mit Stechen. Richard Vogel war der einzige Deutsche. Er nutzte die Chance, um den neunjährigen Holsteiner Hengst Cardentos der Familie Witt noch einmal Turnierluft schnuppern zu lassen. Seit ziemlich genau vier Wochen sind die beiden ein Team im Parcours. Ocala war das dritte Turnierwochenende für die beiden, und dabei holten sie ihren vierten gemeinsamen Sieg.
1,5 Sekunden Vorsprung
Acht Paare hatten es ins Stechen geschafft, sechs davon blieben ein zweites Mal strafpunktfrei. Aber egal, ob mit oder ohne Abwurf – an die Zeit von Vogel oder Cardentos wäre sowieso keiner auch nur im Ansatz herangekommen. Mit 35,46 Sekunden nahmen die beiden dem danach platzierten Paare volle eineinhalb Sekunden ab.
Das Paar danach waren die US-Reiterin Samantha Schaefer und James Bond HX, die nach fehlerfreien 36,96 Sekunden die Ziellinie überquerten. Das „HX“ im Namen des zwölfjährigen Darco-Enkels v. Douglas steht für den Stal Hendrix als Züchter.
An dritter Stelle reihte sich wieder ein Reiter aus Europa mit Nachwuchspferd ein: Nicola Philippaerts mit dem neunjährigen Bamako de Muze-Sohn Rolex ter Leydonck. Auch für die beiden war es schon die vierte Top drei Platzierung in diesem Frühjahr in Florida bei den Veranstaltungen in Ocala und Wellington.
Damit haben die Deutschen Springreiter an diesem Wochenende in Ocala unter anderem beide Großen Preise und die League of Nations-Etappe gewonnen.
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