Auftaktsieg für Richard Vogel in ’s-Hertogenbosch

Erster Start, erster Sieg für Richard Vogel in ’s-Hertogenbosch

Springen
Richard Vogel und Diamant de Casall in Basel. Foto: Sportfotos-lafrentz.de Richard Vogel und Diamant de Casall in Basel. Foto: Sportfotos-lafrentz.de
Bei der Hengstschau des Gestüts Birkhof von David Will perfekt vorbereitet, flog der zehnjährige Holsteiner Diamant de Casall heute mit seinem eigentlichen Reiter Richard Vogel allen davon im Auftaktspringen des CSI5* von ’s-Hertogenbosch.

Das war mal wieder eine Runde à la Vogel – mit rund eineinhalb Sekunden Vorsprung sicherte sich Richard Vogel auf dem zehnjährigen Holsteiner Hengst Diamant de Casall den Sieg im Auftaktspringen von ’s-Hertogenbosch.


Das Nachsehen hatte Piet Raijmakers Jr. auf einem anderen Holsteiner Hengst, For Freedom v. For Fashion, gefolgt von Frankreichs Simon Delestre mit Olga van de Kruishoeve.


Platzieren konnte sich nach einer fehlerfreien Runde auch Daniel Deußer mit dem acht Jahre jungen belgischen Nixon van’t Meulenhof, den er letztes Jahr noch bei den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde vorgestellt hat.


Diamant de Casall – Liebling im Stall


Diamant de Casall ist ein Diamant de Semilly-Sohn aus einer Vollschwester zu Casall. Marie Ligges hat den Hengst in den internationalen Sport gebracht. Richard Vogel stellte ihn letztes Jahr beim Turnier der Sieger in der Youngster-Tour vor und war seither nur im Januar in Basel mit ihm turniermäßig im Einsatz. Dort gewannen sie ein Springen und waren ein zweites Mal null und platziert.


Der Hengst hält also, was sein Pedigree verspricht. Er sei nicht nur züchterisch hoch interessant, sondern auch sportlich, ließ Richard Vogel die Besucher der Hengstschau des Gestüts Birkhof wissen. Er selbst weilte da noch in Florida und war per Video zugeschaltet.


Diamant de Casall war allerdings live vor Ort. Vogels Geschäftspartner David Will durfte den Hengst für die Hengstschau ausleihen. Will ist zwar regelmäßiger Gast des Gestüts Birkhof, aber dieses Jahr sei er noch ein bisschen lieber nach Donzdorf gekommen, verriet er – weil: „Richi gibt den (Diamant de Casall) nicht so gerne her.“


Warum „Richi den nicht so gerne hergibt“ konnten die Besucher der Hengstschau erleben. Will: „Schade, dass die Ständer nicht ein bisschen höher sind. Das hat sich jetzt noch nicht nach richtig Arbeit für ihn angefühlt, mehr nach Spaß.“


So wie heute in ’s-Hertogenbosch. Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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