Chakaria und André Thieme und RIchard Vogel mit Abou Chaker fehlt das Quäntchen Glück im 500.000 Dollar Grand Prix in Wellington
André Thieme bester Deutscher in 500.000 Dollar Grand Prix in Wellington
Der Ire Darragh Kenny war mit Eddy Blue im 500.00 Dollar Grand Prix nicht zu schlagen in Wellington. Foto: Sportfot Neun im Stechen, fünf „Nuller“ und Darragh Kenny, der den Siegercheck von 150.000 Dollar entgegennehmen konnte. 500.000 Dollar gab es ingesamt zu gewinnen. Dem Sieg eilte Kennys Eddy Blue im Wortsinne mit großen Sätzen entgegen. Schon auf der ersten Linie sparte sich das Paar, das 2024 die Weltcup-Etappe in London hatte gewinnen können, einen Galoppsprung ein. Ob es diese erste Distanz war, die ihm den Sieg bescherte? Gut möglich: Denn nur 15 Hundertstel Sekunden Vorsprung brachten die Entscheidung zugunsten des Eldorado vd Zeshoek-Sohns, der im Gestüt Lewitz zur Welt gekommen ist. Seine Ururgroßmutter Gethsemane v. Gepard zählt zu den Stammstuten der Springzucht von Paul Schockemöhle. 41,77 Sekunden machten den Triumph von Darragh Kenny perfekt.
Perfektes Timing: zwei zweite Plätze
Zwei Pferde im Stechen auf die zweite Nachkommastelle identisch schnell unterwegs – das gibt es auch nicht alle Tage. In diesem Grand Prix von Wellington war aber genau dies der Fall. Zunächst hatte die US-Amerikanerin Marilyn Little mit der Mecklenburger La Contessa als erste Stechteilnehmerin 41,92 Sekunden gebraucht für ihre Nullrunde. Später sollte das auch der Australierin Thaisa Erwin mit ihrem Olympiapferd Hialita B gelingen.
Zwei Deutsche im Stechen
Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut lief es für die beiden Deutschen im Stechen. Das routinierte Paar André Thieme und Chakaria, 16, musste einen leichten Fehler im Stechen hinnehmen: Damit wurden sie Sechste. Die Stute hatte länger pausiert und geht erst seit Februar wieder auf 1,55 Meter Niveau.
Ganz anders der gerade neun Jahre alte Abou Chaker. Der westfälische Hengst ging sein zweites 1,60 Meter Springen. Er taxierte einen Oxer falsch, fußte hinein. Später kam noch ein weiterer Abwurf für den Dritten des Bundeschampionats der Sechsjährigen 2023 hinzu. 2023 hatte Christoph Kläsener den Alaba-Sohn geritten. Momentan sitzt Richard Vogel im Sattel des Westfalen. Die beiden wurden Achte.