Michael Köln vor Magnus Schmidt in Krakau

Deutsche Springreiter sahnen ab bei Weltcup-Turnier in Krakau

Springen
Erfolgsduo: Michael Kölz und Cellato. Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de Erfolgsduo: Michael Kölz und Cellato. Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de
Der Weltcup der Springreiter der Zentraleuropa-Liga macht dieses Wochenende Halt in Krakau, Polen. Mit dabei: einige Deutsche – und das erfolgreich.

Wichtigstes Springen der Großen Tour in Krakau war heute ein 1,50 Meter-Springen mit Stechen, das mit einem deutschen Doppelsieg endete.


Glasklarer Sieger war der Sachse Michael Kölz mit seinem Holsteiner Erfolgspartner Cellato. Der Cellestial-Sohn war fast zehn Sekunden schneller als die ebenfalls fehlerfreie Konkurrenz im Stechen. Die war allerdings auch nicht allzu zahlreich. Außer Kölz erreichten nur noch Magnus Schmidt und der DSP-Wallach Carl Gustav v. Comme il faut das Ziel des Stechens ohne Abwurf. Da Cellato den Job in 35,43 Sekunden erledigte, für den Carl Gustav 44,09 Sekunden benötigte, war die Entscheidung klar.


Platz drei ging an Marek Lewicki als Vertreter der Gastgeber, der den Hannoveraner Hengst Quadis II gesattelt hatte, einen Chacco-Blue Sohn. Sie beendeten ihre Vier-Fehler-Runde gegen die Uhr 36,99 Sekunden –  was noch einmal unterstreicht, was für ein toller Auftritt Michael Kölz und Cellato heute in Krakau gelungen war.


Noch drei Deutsche in den Top Ten


Noch zwei weitere Reiter aus Deutschland schafften es ins Stechen. Felix Haßmann ritt den bayerischen Uriko-Sohn DSP Mon Genuartt mit vier Fehlern in 41,02 Sekunden auf Rang vier. Kai Rüder hatte mit dem zehnjährigen Holsteiner Lord Z-Sohn Laquero ebenfalls einen Abwurf und die Zeit reichte für Rang sechs hinter Marc Beckers (NED) auf Imola.


Die schnellste Vier-Fehler-Runde im Normalparcours bescherte auch Harm Lahde im Sattel von Lafocolo Crazy Stud eine Platzierung. Sie wurden Neunte.


Alle Ergebnisse aus Krakau finden Sie hier.


 


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