Justin Verboomens Djembe de Hus verkauft

Justin Verboomens Djembe de Hus hat neuen Reiter gefunden

Szene
Justin Verboomen und Djembe de Hus in Mechelen. Foto: FEI/Caremans Justin Verboomen und Djembe de Hus in Mechelen. Foto: FEI/Caremans
Nun ist es wirklich passiert. Kurz nach ihrem sensationellen Auftritt in Neumünster kommt die Nachricht, dass Justin Verboomens Djembe de Hus verkauft wurde.

Wie Eurodressage berichtet, wurde Djembe de Hus an einen Schweizer Dressurreiter verkauft, der keine großen Turnierambitionen hat. Vemittelt wurde der Verkauf des Fuchses demnach über den belgischen Pferdehändler Dominique Mohimont. Es habe gerade nach Neumünster viele Angebote für den Damon Hill-Sohn gegeben, aber Mohimont und Justin Verboomen seien sich nach dem Probereiten einig, dass der Schweizer Kunde und Djembe de Hus perfekt zusammen passen. Er bekomme ein „Fünf-Sterne-Zuhause“.


Schade für Justin Verboomen, der allerdings noch in Neumünster ganz klar sagte, dass der Wallach zum Verkauf stehe.


Über Djembe de Hus


Der elfjährige Djembe de Hus ist ein Oldenburger Sohn des Damon Hill. Erst seit Mai ist er unter dem Sattel von Justin Verboomen. Eigentlich stammt der bunte Fuchs aus Frankreich. Er kam im Haras de Hus von Xavier Marie zur Welt und wurde von Olympiareiterin Jessica Michel Botton als Verantwortlicher für den Dressurbereich des Gestüts ausgebildet. Zweimal siegten sie beim französischen Pendant zum Bundeschampionat. 2021 waren sie Finalisten bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde.


Während der Schwangerschaft von Botton 2022/23 wurde Djembe de Hus nach Deutschland gebracht, wo Marcus Hermes sich seiner annahm – mit schönen Erfolgen. Mit Hermes gewann der Wallach seine erste Intermédiaire II.


Dann beschloss Xavier Marie sich von seinem gesamten Pferdebesitz inklusive Gestüt zu trennen. Djembe de Hus wurde allerdings nicht verkauft. Er stand erst bei Alizee Froment, ehe er im Mai zu Verboomen wechselte. Die beiden waren ein „perfect Match“. Bei ihrem Turnierdebüt Anfang Oktober in Troisdorf gewannen sie Grand Prix und Special mit 73,782 bzw. 73,107 Prozent. Mechelen war der zweite internationale Auftritt, wo sie wie in Neumünster Zweite in der Weltcup-Kür hinter Larissa Pauluis und Flambeau wurden.


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