Sharjah: Michael Pender und HHS Los Angeles siegreich im wichtigsten Springen des Freitags

Sophie Hinners siegreich in Sharjah

Springen
In den Vereinigten Arabischen Emiraten geht es dieses Wochenende um den „Sharjah Ruler Cup“, so heißt der Große Preis von Sharjah richtig. Die Qualifikation dafür sicherte sich Irlands Michael Pender. Beste Deutsche war Sophie Hinners mit Platz acht. Aber so ganz konnte sie das Siegen am Freitag dann doch nicht lassen.

Ein 1,50 Meter-Springen gegen die Uhr war gefordert, um sich für den Großen Preis auf Fünf-Sterne-Niveau zu qualifizieren. Mit der zwölfjährigen irischen Stute HHS Los Angeles gelang Irlands Michael Pender nicht nur eine blitzsaubere, sondern auch die schnellste Runde in 64,2 Sekunden. Damit war ihnen der Sieg sicher.


Die Le Roi-Tochter ist schon erfahrener auf diesem Niveau. Im vergangenen Jahr war sie das Pferd der Wahl für Pender in der Global Champions Tour. Mit ihr wurde Michael Pender außerdem Zweiter mit der Equipe aus Irland beim Finale der League of Nations, also sprich dem Nationenpreisfinale in Barcelona.


Am dichtesten an die Zeit heran kam Schwedens Henrik von Eckermann und die 13-jährige Cellestial-Tochter Calizi. Letztlich fehlten aber doch mehr als drei Zehntel Sekunden auf die Zeit des Siegerpaars, Platz zwei.


Danach wurden die Zeitabstände bereits größer. Aufs Podest schaffte es für die gastgebende Nation, die Vereinigten Arabischen Emirate, Omar Abdul Aziz Al Marzooqi mit Chacco Bay. Das Pferd ist dem Sieger in dem Springen bestens vertraut, denn vor dem Araber saß Michael Pender im Sattel des Oldenburger Hengstes, ehe Al Marzooqi das Pferd Anfang 2024 übernahm. Der nun zwölfjährige Sohn v. Chaccato und sein 22-jähriger Reiter sind bereits mit Top-Ergebnissen in das Jahr gestartet. Vor zwei Wochen konnten sie einen Drei-Sterne-Grand Prix über 1,55 Meter für sich entscheiden.


Sophie Hinners beste Deutsche


Mit dem elfjährigen Wallach Event de l’Heribus gelang Sophie Hinners eine fehlerfreie Runde in 71,04 Sekunden. Diese Zeit war Platz acht wert. Mit ihrem zweiten Pferd, Kaleni Jo, musste Hinners einen Fehler in Kauf nehmen.


Maximilian Lill schaffte es mit Casallco’s George PS ebenfalls noch ins Geld dank null Fehlern in der Zeit von 75,04 Sekunden.


David Will und Xixo Borgia kamen mit acht Punkten aus dem Parcours, genauso wie Yassin Alzbibi und Malibu M.


Hinners und Will auf eins und zwei im Zwei-Phasen-Springen


Später am Abend gab es für das Team der Vogel & Will Equestrian GmbH rund um David Will, Richard Vogel und Sophie Hinners noch weitere Erfolge in Sharjah zu vermelden. Das 1,45 Meter-Zwei-Phasen-Springen wurde zur Beute von Sophie Hinners mit Come Away Flamingo Z in fehlerfreien 26,87 Sekunden. Am dichtesten auf den Fersen war ihr dabei ihr Teamkollege David Will. Im Sattel von Oak Grove’s Big Blue musste er sich mit 27,03 Sekunden am Ende jedoch geschlagen geben.


René Tebbel gewinnt das Zwei-Sterne-Springen


Ein Turniercomeback gab es aus deutscher Sicht in Sharjah. Nach einem knappen Jahr hat sich der für die Ukraine startende René Tebbel erstmals wieder in eine Ergebnisliste einer internationalen Prüfung eingetragen. Und das direkt mit einem ersten Platz. Im Sattel von Conquida de Revel PS setzte er sich in einem 1,40 Meter-Springen gegen die Konkurrenz durch. Die nun zwölfjährige Conthargos-Tochter war bereits 2022 mit Tebbel im Sattel auf Turnieren am Start. Zuletzt wurde sie vor allem von Chad Fellows (GBR) und Vladimir Tuganov (PLE) auf Turnieren präsentiert.


Ergebnisse aus Sharjah


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