Auseinandersetzung auf dem Abreiteplatz in Doha
FEI untersucht Vorfall in Doha
Symbolbild. Foto: toffi-images.de Grand Prix zufolge waren an der Auseinandersetzung mehrere Personen direkt oder indirekt beteiligt. Zu den Namen, die von Zeugen genannt wurden, gehörten der Saudi-arabische Springreiter Abdullah Alsharbatly und der britische Mannschaftsolympiasieger Harry Charles. Letzterer soll abgestiegen sein, um seinem 66-jährigen Vater Peter Charles zu Hilfe zu kommen, der am Boden lag. Wie es dazu kam, ist jedoch nicht unklar.
Die FEI bestätigte vergangene Woche Donnerstag, dass man über den Vorfall informiert sei und ihn derzeit nach dem „festgelegten Verfahren“ untersuche. Damit das Verfahren reibungslos ablaufen kann, seien alle Beteiligten angewiesen worden, sich so wenig wie möglich dazu zu äußern.
Abdel Said empört
Als diese Anweisung kam, hatte der für Belgien startende Ägypter Abdel Said seinem Ärger bereits auf seinem Instagram-Account Luft gemacht. Die Situation hat sich offenbar auf seine Vorbereitung für das Stechen um den Großen Preis mit seinem Holsteiner Calvaro ausgewirkt. Die beiden kamen mit 16 Strafpunkten aus dem Parcours.
Said schreibt:
„Ich bin sehr enttäuscht von meinem heutigen Ergebnis, dem neunten Platz. Aber ich bin unglaublich stolz auf Calvaro, dass er eine herausragende erste Runde im 5* Grand Prix abgeliefert hat.
Leider haben der Boxkampf von Kollegen und ein freilaufendes Pferd mein Abreiten gestört und Calvaro nervös gemacht.
Es ist zutiefst frustrierend und traurig, Situationen wie diese in unserem Sport zu erleben, besonders auf diesem Niveau. Es müsste viel mehr Respekt zwischen den Reitern und ihren Teams geben und FEI Stewards bräuchten mehr Autorität, um solche Vorfälle zu verhindern. Offen gesagt, es ist empörend.
Um das klarzustellen, das hat nichts mit den Veranstaltern des Turniers zu tun. Sie machen einen wunderbaren Job und es ist eine Schande, dass das auf ihrem Platz passiert.“
