Siege für Hans-Dieter Dreher und Kevin Staut beim CSI5* in Hongkong
CSI5* Hongkong: Dreher zum Auftakt und Staut fliegt an Vogel vorbei
Am Samstagnachmittag die schnellsten in Hongkong: Kevin Staut und Kannonqulan, hier in Stuttgart, wo sie ebenfalls platziert waren. Foto: Sportfotos-lafrentz.de Lange sah es so aus, als würden die 55,11 Sekunden von Richard Vogel und seinem Holsteiner Hengst Claudio zum Sieg im Nachmittagshighlight (Zeitverschiebung) des CSI5* Hongkong reichen, einem mit knapp 57.000 Euro dotierten 1,50 Meter-Zeitspringen. Aber dann kamen noch Kevin Staut und die zehnjährige schwedische Stute Kannonqulan, eine Tochter des frisch gekürten KWPN-Hengst des Jahres, Kannan. Die Stute ist eine ausgesprochene Speed-Spezialistin, die seit Staut sie 2025 übernahm schon fünf Zeitspringen für sich entscheiden konnte und mehrfach vorne platziert war. Das französisch-schwedische Duo nahm Vogel und seinem Casall-Sohn fast eine ganze Sekunde ab. Bei 54,34 Sekunden stoppte die Uhr.
Damit stand Staut als Sieger fest, Vogel wurde Zweiter und über Rang drei konnte sich der Norweger Johan-Sebastian Gulliksen auf Harwich VDL freuen (0/56,90). Gulliksen bestätigte damit seine gute Form in den vergangenen Wochen, wo er bereits von Weltcup-Erfolg zu Weltcup-Erfolg geritten war.
Drehers Eröffnungserfolg
Die anderen deutschen Teilnehmer hatten diesmal mit der Platzierung nichts zu tun. Allerdings konnten sie sich bereits am Vortag gut in Szene setzen. Der erste Fünf-Sterne-Sieger des Turniers hieß Hansi Dreher. Er gewann das Eröffnungsspringen mit seinem 14-jährigen Routinier Cous Cous. Der Holsteiner Cachas-Sohn ließ im Stechen des 1,50 Meter-Springens den Rest des Feldes hinter sich.
Am dichtesten dran war ein Paar, das zusammen 88 Lenze zählt: der französische Zandor-Sohn Unick du Francport (18) mit Englands Legende John Whitaker, 70, im Sattel. Sie kamen nach 35,94 Sekunden ins Ziel. Rang drei holte Roger-Yves Bost und Ballerina du Vilpion nach Frankreich.
Ebenfalls platziert: Michael Viehweg und der österreichische Comme il faut-Sohn Carell mit zwei fehlerfreien Runden an sechster Stelle.
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