Matthias Schlammingers Vermächtnis wird fortgeführt

Hengsthalter Matthias Schlamminger ist tot

Szene
Matthias Schlamminger. Foto: Facebook.com Matthias Schlamminger. Foto: Facebook.com
Kaum eine deutsche Körung, bei der nicht wenigstens einmal die "Matthias Schlamminger GmbH" als Aussteller auftaucht. Den Namen Schlamminger wird es auch weiterhin geben in der Pferdewelt, auch wenn der Namensgeber nicht mehr lebt.

Das Unternehmen „Schlamminger Zucht- und Sportpferde“ hat am 15. Januar vom Tod des Chefs Matthias Schlamminger berichtet. Dazu heißt es weiter:


„Zucht- und Sportpferde Schlamminger wird in Matthias‘ Sinne weitergeführt. Die Werte, die er stets gelebt und dem Unternehmen vorgelebt hat – Verantwortung, Leidenschaft für den Pferdesport und höchste Sorgfalt in der Zucht – bleiben die Grundlage unseres täglichen Handelns. Sein Lebenswerk wird mit Respekt, Engagement und im Bewusstsein seiner Philosophie fortgeführt.“


Mit Pferdestärken hatte Matthias Schlamminger schon immer viel zu tun, auch wenn es sich dabei beruflich um solche handelte, die im Blechgewand daherkommen. Mit seinem Autohaus hat der Regensburger sein Geld gemacht. Doch Pferde waren seine Leidenschaft und das schon von Jugend an. So eröffnete er 2025 eine eigene Hengststation in Rhede unter der Leitung von Gerd Könemann.


Rund 70 Fohlen kamen jährlich auf dem Betrieb von Schlamminger zur Welt, die dann in Ungarn in der Puszta aufwuchsen. Daher auch die starke Präsenz auf deutschen Körplätzen. Allein am kommenden Wochenende ist die Matthias Schlamminger GmbH mit neun Hoffnungsträgern bei den DSP-Hengsttagen in München-Riem vertreten.

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